Kaltland-Chroniken (W6-Regelwerk)
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Die Kaltland-Chroniken sind ein eher dunkles Fantasy-Setting¸ das in einer sterbenden Welt angesiedelt ist. Die Götter dieser Welt sind verschwunden und alptraumhafte Kreaturen haben jetzt ihren Platz eingenommen. Mit dem Einsetzen der Dämmerung - dem Sterben Kaltlands - verändern sich ganze Landstriche dramatisch¸ stranden Tote aus anderen Welten und Zeitaltern auf Kaltland¸ längst als ausgestorben geltende Kreaturen bzw. Monster werden wieder gesichtet. Das Setting ist nach einer großen¸ in der Ferne verlorenen Schlacht der Lebenden gegen die Toten angesiedelt¸ einem Kreuzzug - von dem die besten Ritter der menschlichen Reiche und auch der Hochkönig nicht zurückgekehrt sind. Vor diesem Hintergrund schlüpfen die Spieler in die Rollen von sogenannten Geisterjägern¸ Mitgliedern eines Ordens¸ der nun als letztes Bollwerk über die Grenzen der - vor dem Zerfall stehenden - menschlichen Reiche wacht. Die Spielwelt ist keine klassische EDO-Welt (EDO = Elves-Dwarves-Orcs) ¸ auch wenn man durchaus viel Vertrautes findet (z.B. Trolle¸ Riesen¸ Warge). Es gibt neben den Menschen noch acht weitere spielbare Völkern¸ wie beispielsweise die Chetari¸ die Überreste einer aggressiven Rasse von "Weltenfahrern" die einst über große Wegenetze und Portale ein sich über mehrere Welten erstreckendes Imperium kontrollierten. Dabei sind die Völker aufeinander abgestimmt (sodass man sie auch in einer Gruppe unterbringen kann) und atmosphärisch sinnvoll in die Hintergrundwelt eingebettet.
